Im Archiv finden Sie Informationen über unsere Fachtagungen.

2017

Eine Zusammenfassung von 2017 finden Sie im September auf dieser Seite.

Hier das Programm

 

2016

Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung managen

– Argumente und Impulse

Auf der ersten Fachtagung am  22. und 23. Juni  2016 wurden Fach- und Führungskräften aus der Hauswirtschaft die Themen vorgestellt, die im ersten Projektjahr in sechs Modelleinrichtungen und im Fachbereich Hauswirtschaft & Ernährung erarbeitet wurden. Konkretes Ergebnis ist eine  Nachhaltigkeitsmatrix,  ein Instrument das Nachhaltigkeitsindikatoren für die Großküche definiert, sie systematisch auf Ihre Umsetzung kontrolliert und auf nachhaltige Handlungsansätze überprüft. Über neun Kategorien erstrecken sich 113 Zielwerte, die praktikable Anregungen zur Veränderung geben.

Dabei wird deutlich: Nachhaltigkeit in der Großküche wird nicht nur durch Bioprodukte allein ermöglicht. Es gibt zahlreiche Ansätze -  und kleine Schritte haben in der Summe eine große Wirkung. Wie z. B. die Umstellung von Portionspackungen auf große Gebinde: Die Verringerung von Verpackungsabfall ist umweltentlastend und in einer Beispielrechnung ließen sich Einsparungspotentiale bei den Kosten nachweisen.

Nach der Vorstellung des Nachhaltigkeitsmanagers wurden einige Kategorien daraus durch Fachvorträge vertieft und diskutiert. Themen waren unter anderem:

·         Nachhaltigkeit konkret: wissenschaftliche Grundlagen in die Praxis umsetzen

·         Nachhaltigkeit mit Genuss: Ideen zur Umsetzung in die Gemeinschaftsverpflegung

·         Wertstoff Lebensmittel: Lebensmittelabfälle vermeiden

·         Bio-Produkte: Grundlagen, Produkte, Strukturen

Der Satz „Eine Routine wird durch eine andere Routine abgelöst.“ beschreibt kurz und knapp den Kern dessen, was bei der Vorstellung  des Konzeptes  von „Zukunft einkaufen“ und  den Ansätzen zum Veränderungsmanagement im System Gemeinschaftsverpflegung thematisiert  wurde. I

Energieeffizienz: Komplexität verstehen – konkrete Ansätze entwickeln war Thema eines weiteren Beitrags, das durch Fall- und Rechenbeispiele in Ansätzen veranschaulicht wurde. Hochinteressant war die kurze Vorstellung der Energiekampagne des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, in der es sehr konkrete Empfehlungen  für mehr Ressourcenschutz gibt.

Hier finden Sie die das Programm und die Zusammenfassung der Fachtagung:         

 

2015

Saisonal –regional-ökologisch: Nachhaltigkeit in Großküchen

Am 23. Juni 2015 fand in der IN VIA Akademie die Auftakttagung mit dem Titel „Saisonal –regional-ökologisch: Nachhaltigkeit in Großküchen“ statt.

Die Leitfrage für die Veranstaltung lautete:  Ökologie in der Gemeinschaftsverpflegung: Was geht, was geht nicht?

An praktischen Beispielen stellten Prof. Dr. Stephanie Hagspihl vom Fachbereich Oecotrophologie an der Hochschule Fulda, Anja Erhart von der „ Agentur für Ernährungsfragen“ in Frankfurt  und Diana Nienaber von der Rebional GmbH vor,  wie nachhaltiges Handeln in Großküchen gewinnbringend für alle Seiten umsetzbar ist.

So hat beispielsweise die Mensa der Hochschule Fulda mit einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Küche die Ausfallzeiten der dortigen Mitarbeiter verringert und durch ein gezieltes Abfallreduzierungsprogramm den Wareneinsatz vermindert. Das eingesparte Geld fließt in den Einkauf von teureren Lebensmitteln. Ähnlich kann auch die Rebional GmbH durch Einsparungen  bei den Arbeitsprozessen und dem Energieverbrauch das Budget für den Kauf von Bio-Produkten höher ansetzen.

Thomas Kamp-Deister von „Zukunft Einkaufen“ unterstrich die Bedeutung eines Einkaufsmanagements, bei dem auch die Logistik nachhaltig aufgestellt ist. Und die Nutzung von  Rahmenverträgen zur Einsparung von Kosten bei Einkäufen etc.

Das Fazit der Tagung: Hier geht es nicht nur um Bio-Lebensmittel. In der Gemeinschaftsverpflegung gibt es zahlreiche Ansatzpunkte, Nachhaltigkeit umzusetzen. Insbesondere viele kleine realistische Schritte führen zum Ziel.

Hier das Programm