Digitalisierung der Jugendsozialarbeit

Aufruf an Einrichtungen der Jugendsozialarbeit:
Erarbeitung von Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien in Einrichtungen
in Kooperation mit der Technischen Hochschule Köln

Um die Möglichkeiten der digitalen Medien auch in der Jugendsozialarbeit konkret nutzen zu können, müssen Ideen und Konzepte entwickelt werden, um einen wirklichen Mehrwert durch digitale Medien zu haben. Dafür fehlt es im Alltag oft an zeitlichen Ressourcen, an neuen Ideen und digitalen Kompetenzen in den neuesten Anwendungen, die junge Menschen nutzen.

Aus diesem Grunde wurde 2020 eine Kooperation mit dem Institut für Medienforschung und Medienpädagogik (IMM) der Technischen Hochschule Köln eingegangen. Insgesamt haben schon elf Einrichtungen aus der Jugendsozialarbeit gemeinsam mit Studierenden Digitalisierungsansätze für die eigene Einrichtung entwickelt und in die Praxis umgesetzt. Die ersten sechs Projekte der Kooperation sind schon in einer Dokumentation dargestellt und ist als navigierbare PDF kostenfrei hier abrufbar. Die weiteren fünf  Projekte  werden in Kürze auch mit ihrer Projektbeschreibung online zur Verfügung stehen, so dass eine breite Ideensammlung vorliegt, aus der sich andere Einrichtungen für ihre eigene Arbeit inspirieren lassen können.

Im Herbst dieses Jahrs beginnt die nächste Runde, was erneut Einrichtungen der Jugendsozialarbeit die Möglichkeit bietet, an dem Projekt teilzunehmen und Digitalisierungskonzepte gemeinsam mit der Hochschule in ihrer Einrichtung zu entwickeln und umzusetzen. Für die Zeit vom Herbst 2022 bis Sommer 2023 werden noch Einrichtungen aus der Jugendsozialarbeit für die Zusammenarbeit gesucht. Die Zusammenarbeit starten mit einer Auftaktveranstaltung am 24.10.2022, die an der Technischen Hochschule Köln stattfinden wird.

Ausgehend von der Auftaktveranstaltung, sollen Studierende der TH Köln über zwei Semester in Kooperation mit Einrichtungen der Jugendsozialarbeit Ideen für Digitalisierungsansätze entwickeln, erproben und gemeinsam mit den Fachkräften evaluieren. Um die Kooperation möglichst praxisnah und effektiv zu gestalten, werden Gruppen von 2 bis zu 4 Studierenden mit interessierten Einrichtungen zusammenarbeiten. Die Studierenden erhalten Einblicke in die Arbeit vor Ort und einen engen Bezug zur Praxis. Die Einrichtungen profitieren, indem Studierende gemeinsam mit ihnen und somit anknüpfend an ihre Fragen, Ideen, Methoden und Konzepte für ihre Arbeit mit digitalen Medien entwickeln und Erkenntnisse aus aktuellen wissenschaftlichen Diskursen einbringen.  Die Ideen sollen nach Abschluss des Projekts auch anderen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden (wie in der oben angesprochenen Dokumentation). 

 

Alle Einrichtungen der Jugendsozialarbeit sind daher aufgerufen sich an diesem Projekt zu beteiligen und sich bei uns zu melden. Ziel ist es, die Kooperationen auf die jeweiligen Bedarfe der Einrichtungen zuzuschneiden. Erste Ideen und Vorüberlegungen sind erwünscht und werden berücksichtigt. Für Fragen und Rücksprache kontaktieren sie bitte für Einrichtungen der Jugendberufshilfe Dr. Torben Schön vom Kolpingwerk Deutschland (torben.schoen@kolping.de oder unter 0221 / 20 70 1 – 135) sowie zu allen anderen Einrichtungen Xenia Romadina von der IN VIA Akademie (x.romadina@invia-akademie.de oder unter 05251 / 2908-57).

Ansprechpartnerin

Xenia Romadina

05251 2908 57

x.romadina@invia-akademie.de