Projekte

 

 

Monitoring für die Bahnhofsmissionen

Ziel

Mit der Einführung eines Monitoring-Systems erwarten die Bahnhofsmissionen, dass sie nachhaltig relevante Veränderungen bei ihren Zielgruppen, den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf deren Lebenslagen erfahren. Mit Hilfe des Monitorings sollen zudem interne Steuerungsprozesse verbessert und die Angebotsqualität für die Nutzer und Nutzerinnen der Bahnhofsmissionen verbessert werden.

Mit dem bundesweit einheitlichen Monitoring-Verfahren werden systematisch die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Arbeit der Bahnhofsmissionen erhoben. Die Ergebnisse werden in Bezug gesetzt zu relevanten Ergebnissen der sozialen Berichterstattung, bewertet und durch den Vergleich gewichtet.

Methoden

In einem begrenzten Zeitraum wird eine Vollerhebung bei allen Bahnhofsmissionen in Deutschland durchgeführt. Dabei werden Nutzer und Nutzerinnen der Bahnhofsmissionen zu dem befragt, was sie von der Bahnhofsmission in Anspruch nehmen und wie sie die Wirkung der Maßnahmen erleben.

Die quantitative Befragung wird ausgewertet. Die Ergebnisse werden in Bezug zur Sozialberichterstattung gesetzt.

Die gewonnenen Ergebnisse werden aufbereitet und in das Feld zurückgespiegelt. Mitarbeitende, Haupt- und Ehrenamtliche einzelner Bahnhofsmissionen können die aggregierten Daten mit ihren Erfahrungen und Daten ihrer Bahnhofsmission vor Ort in Beziehung bringen. Damit sollen Überlegungen zur Weiterentwicklung jeder Bahnhofsmission in Gang gesetzt werden.

Die IN VIA SoWiFo sammelt alle Ergebnisse der Bearbeitung der Bahnhofsmissionen ein und arbeitet sie für die Bundesebene in den Abschlussbericht ein.

Laufzeit

Das Projekt beginnt am 01. März 2016 und endet am 23. November 2017.

Projektdurchführung

Dr. Michael Goller, IN VIA SoWiFo, Paderborn

Marina Uthoff, IN VIA SoWiFo, Paderborn

Projektbeteiligte

Dr. Dagmar Festner

Projektbegleitung

Universität Paderborn,  http://upb.de/bm

Abschlussbericht