Nachhaltig Wirtschaften: Ziele stecken, Maßnahmen treffen und losgehen…

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ob Sie Portionsverpackungen in Ihrer Einrichtung vermeiden, weil sie ökologisch nicht mehr vertretbar sind? Aber Sie wissen nicht, wie Sie BewohnerInnen und MitarbeiterInnen dazu ins Boot holen könnten?

Ein Praxisprojekt aus unserer Weiterbildungen könnte Sie dazu inspirieren, wie Plastikmüll reduziert werden kann. Die Einsparung von 466.470 Portionsverpackungen und Einwegbehältern pro Jahr im Altenzentrum St. Hubertusstift vom Caritasverband Düsseldorf e.V. war es der Mühe wert, die Sachlage zu analysieren und einige Prozesse umzustellen..

Bei unserem Studientag „Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsgastronomie“ am 23. Oktober 2018 stellen wir dieses Projekt und andere Best Practice-Beispiele vor. Mehr Informationen finden Sie hier: Infoblatt ansehen

Die Einsparung von Wärme, Strom und Wasser ist Ihnen ein Anliegen? Nur fehlt Ihnen die Idee, wie Sie diese Ziele in Ihrer Einrichtung umsetzen könnten? In der Informationsveranstaltung „Energieeffizienz für Pflegeeinrichtungen“ am 23. Oktober 2018 können Sie erfahren, wie es einer Einrichtung gelungen ist,  bis zu 21% Wärme und je 12% Wasser und Strom einzusparen. Mehr Informationen finden Sie hier: Infoblatt ansehen

Im September haben vier AbsolventInnen der Weiterbildung zur Nachhaltigen Wirtschaftsweise in der Gemeinschaftsgastronomie in ihren Praxisprojekten Ansätze entwickelt, wie sie in ihrer Einrichtung Nachhaltigkeit in kleinen Schritten umsetzen können. Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung weiterer Vorhaben! - Denn: Wenn der erste Schritt erfolgreich war, folgt daraus die Motivation für den nächsten. Nachhaltige Maßnahmen gelingen, wenn MitarbeiterInnen und Leitungskräfte Ressourcenschutz und Umweltbewusstsein ernst nehmen und miteinander ins Gespräch kommen.

Beratungsangebot

Nachhaltige Wirtschaftsweise in der Gemeinschaftsgastronomie

Wenn Sie Ressourceneffizienz und Umweltschutz als zukünftige Aufgaben für Ihre Einrichtung  sehen und sich auf den Weg machen möchten – wir unterstützen Sie dabei!

In allen wesentlichen Prozessen der Großküche schlummert Potential, das zur Ressourceneffizienz und zum Umweltschutz genutzt werden kann.  In unserem Fachbereich Hauswirtschaft & Ernährung verknüpfen wir Bildung und Beratung, um Großküchen auf dem Weg zu einer ressourcen-schonenden und nachhaltigen Wirtschaftsweise zu unterstützen. Komplexe Prozesse, geringe Personalressourcen und oftmals knappe Budgetierungen finden dabei Berücksichtigung.

Unsere Berater/Beraterinnen für nachhaltige Wirtschaftsweise in der Gemeinschaftsgastronomie unterstützen Großküchen bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen, indem sie die umfangreichen Abläufe systematisch  erfassen und auswerten.

Hier finden Sie unser Infoblatt zum Beratungsangebot: Infoblatt ansehen

In unserem Projekt wurde ein Ansatz entwickelt, der die umfangreichen Prozesse in der Großküche abbildet, um realistische Maßnahmen identifizieren und umsetzen zu können. Rund um das Verpflegungsmanagement gibt es mehr als 110 nachhaltige Zielwerte aus folgenden Prozessen:

·         Einkaufsmanagement und Speisenplanung

·         Prozessoptimierung in der Speisenproduktion

·         Lagerhaltung

·         Reinigungsmanagement

·         Abfallmanagement und Entsorgung/ Vermeidung von Lebensmittelabfällen

·         Energiemanagement

Wir möchten Sie motivieren, sich mit kleinen Schritten auf den Weg zu machen, um Verantwortung für zukünftige Generationen zu übernehmen!

Sie können aus unseren Angeboten individuell auswählen, was dem Stand und den Zielen Ihrer Einrichtung entspricht.

·         Durchführung einer Analyse und Beratung zur Ermittlung individuell geeigneter Maßnahmen zur Nachhaltigkeit

·         Fachliche Begleitung während des Umstellungsprozesses

·         Informationsveranstaltung für Trägerverbünde und Einrichtungen

·         Durchführung von Inhouse-Schulungen oder Workshops für Teams und Abteilungsleitungen

Für ausführlichere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung:

Helga Weber (Projektleitung Ökologische Hauswirtschaft)

h.weber(at)invia-akademie.de  / 05251 290814


Die Fach- und Führungskräfte der Hauswirtschaft in sozialen Einrichtungen können wichtige Akteure zur Operationalisierung der strategischen Ziele sein, die sich aus den Leitbildern zur ökologischen Nachhaltigkeit ableiten lassen. Der Einsatz an Lebensmitteln und der Verbrauch an Energie sind enorm. Wenn man die Zahlen, Fakten und Kosten in einem Betrieb auf ein Jahr hochrechnet und ggfs. in einem Trägerverbund multipliziert, wird deutlich, wie viel Potential in diesem Sektor schlummert. Die komplexen Prozesse in einer Großküche lassen sich jedoch nicht mit allgemeinen Aussagen und Absichtserklärungen zu mehr Nachhaltigkeit umsteuern, wenn die notwendigen Maßnahmen nicht konkret und praktikabel sind.