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Michael Goller

Monitoring für die Bahnhofsmissionen

Ein datengestütztes Instrument zur Organisationsentwicklung. Projektbeschreibung und Ergebnisdarstellung.

Das Buch bietet umfassende Einblicke in das von der Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmission in Deutschland Anfang 2016 initiierte und bis Ende 2017 durchgeführte Monitoringprojekt. Primäres Ziel diese Projektes war es, umfangreiche, empirische Informationen zu den Lebenslagen und Lebenswelten der Nutzerinnen und Nutzer der angebotenen Hilfeleistungen der Bahnhofsmissionen sowie zu deren Nutzungsverhalten zu generieren und somit die bereits vorhandenen Daten aus der Statistik der Bahnhofsmissionen ebenso wie Beobachtungen und Erfahrungen aus der praktischen Arbeit der Ehren- und Hauptamtlichen zu ergänzen. Die systematisch gesammelten Daten sollen den Beschäftigten der Bahnhofsmissionen, den verantwortlichen Trägern, Leitungen, Fachkräften und relevanten Gremien sowie der interessierten Öffentlichkeit Erkenntnisse darüber bieten, welche Zielgruppen durch die Bahnhofsmissionen aktuell erreicht werden, wie diese die Angebote nutzen und inwiefern die angebotenen Hilfen von diesen als nützlich und hilfreich wahrgenommen werden.

Auf fast 200 Seiten werden in dem vorliegenden Abschlussbericht sowohl das methodische Vorgehen als auch die zentralen Ergebnisse des Monitorings dargestellt und erläutert.

-> Open Access E-Book: Monitoring für die Bahnhofsmissionen. Ein datengestütztes Instrument zur Organisationsentwicklung. Projektbeschreibung und Ergebnisdarstellung.

 

 

Diversity Management in der Pflege

Aufgabe und Herausforderung

Nachdem unsere Gesellschaft seit Jahrzehnten sowohl pluraler als auch individueller wird, wird sie für viele Menschen immer unübersichtlicher. Sie differenziert sich permanent weiter aus, so dass neue Aufgaben und Herausforderungen entstehen, die sich auch in der Pflege niederschlagen. Der Pflegesektor wächst enorm weiter, seine Angebote werden immer ausdifferenzierter und damit auch für unterschiedliche pflegebedürftige Menschen immer bedarfsgerechter.

Ausdifferenzierung und Diversity bedürfen der Steuerung, denn Verschiedenheit und Unterschiede müssen immer wieder in bestehende Angebote, Arbeitsformen und Vorstellungen integriert werden. Damit sind Führungskräfte in der Pflege herausgefordert, Ausdifferenzierungsprozesse zu erkennen, sie für die Einrichtungen und Dienste nutzbar zu machen und dabei die Bedarfe von Pflegebedürftigen und Mitarbeitenden im Blick zu haben. In diesem Band werden dazu Anstöße gegeben.

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Mediengestütztes Lernen in der Pflege - zwischen Traditionen und Innovationen

„Wie kann mediengestütztes Lernen systematisch Eingang in die Pflege erhalten?“ Diese Frage wurde in dem erfolgreich durchgeführten Projekt „Mediencoaches für das Berufsfeld Pflege. Entwicklung, Erprobung und Etablierung eines Qualifizierungskonzepts (MeCoPflege)“ bearbeitet. In diesem Sammelband erhalten Leserinnen und Leser einen Einblick in die Konzeption, Durchführung und Evaluation des Projektes. Anhand von realisierten Beispielen der Implementation von Ansätzen mediengestützten Lernens in Pflegepraxis und –ausbildung werden außerdem Herausforderungen und Potenziale des Lernens mit digitalen Medien im Berufsfeld Pflege herausgearbeitet. Über das Projekt hinaus führen weitere Beiträge in aktuelle wissenschaftliche und technische Entwicklungen in der Pflegewissenschaft, der Medienpädagogik und der Informatik ein bzw. leiten daraus die Notwendigkeit einer stärkeren Verankerung des mediengestützten Lernens im Berufsfeld Pflege ab. In der Umsetzung befinden sich die beteiligten Akteure – so das Resümee des Projektteams – zwischen Traditionen und Innovationen.


Prof. Dr. Dorothee M. Meister ist Leiterin des Arbeitsbereichs Medienpädagogik und empirische Medienforschung am Institut für Medienwissenschaften der Universität Paderborn. Gemeinsam mit
Dr. Anna-Maria Kamin forscht und lehrt zum Bildungspotenzial digitaler Medien in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Beide Autorinnen verfügen über langjährige Erfahrungen im Forschungsgebiet digitale Medien in den Pflege- und Gesundheitsberufen und haben bereits mehrere Praxisprojekte in diesem Feld durchgeführt.
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck leitet die Abteilung für Qualifikations- und Curriculumforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Konzeption und Evaluation von Curricula für Pflege- und Gesundheitsfachberufe auf der Basis der Interaktionistischen Pflegedidaktik. Zusammen mit Agnes-Dorothee Greiner untersucht sie vor diesem Hintergrund, wie digitale Medien pflegedidaktisch genutzt werden können.

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Rezension in: im op 03/2016

 

 

 

Inklusion und Jugendsozialarbeit

Heide Funk und Birgit Marx haben in diesem Sammelband Beiträge zusammengetragen, die eine Diskussion um die Rolle von Jugendsozialarbeit im Kontext der Inklusionsdebatte anregen wollen.

"Will man die Frage klären, welche Rolle die Jugendsozialarbeit bei der Vermittlung von Inklusionschancen hat, muss zuerst die kritische Auseinandersetzung mit den Zielen und Begrenzungen der Jugendsozialarbeit, wie sie sich heute entwickelt hat und wozu auch Untersuchungen vorliegen, einen breiten Raum in der bildungs- und sozialpolitischen Reformdiskussion bekommen" (Funk/Marx, S. 9).

Deshalb zeigt dieser Band auf, wie Jugendliche und junge Erwachsene aus Ausbildung und Beschäftigung ausgeschlossen werden und was dies für sie bedeutet. Es soll eine sozialpolitische Diskussion über die derzeitige Realität und Folgen von Ausgrenzung angeregt werden.

Die aktuelle Diskussion um Inklusion wird auf der Grundlage unklarer Begriffe geführt. Deshalb werden in der Einleitung die Begriffe Inklusion, Exklusion und Integration aufgegriffen und in zwei Konzeptionen begrifflich eingeordnet - einem analytischen Konzept mit dem Fokus der gesellschaftlichen Teilnahme von Menschen und einem programmatischen mit der gesellschaftlichen Teilhabe in lebensweltlichen und sozialintegrativen Kontexten.

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Rezension auf socialnet.de von Prof.(em) Dr. Hubert Jall Kath. Stiftungsfachhochschule München – Abt. Benediktbeuern

 

 

Erfolgreiche Berufsorientierung für Jugendliche

In diesem Buch werden Forschungsergebnisse aufbereitet dargestellt und Handlungsempfehlungen für Schule und sozialpädagogische Praxis gegeben.

„Vor lauter Maßnahmen weiß man schon gar nicht mehr, was man machen soll. Da blendet man Vieles einfach aus.“ sagt eine Lehrerin in einem Interview bei der Praxisforschung zu Maßnahmen der Berufsorientierung. Damit trifft sie den Kern des vorliegenden Buches. Die Autoren, Thorsten Bührmann und Christoph Wiethoff, haben in den letzten Jahren unterschiedliche Angebote zur Berufsorientierung von Jugendlichen untersucht und präsentieren in diesem Buch ihre systematisierten und für Unterricht und soziale Arbeit aufbereiteten Forschungsergebnisse.   

Das Buch verschafft damit fundiertes Grundlagenwissen für Lehrer und Lehrerinnen, Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen zum Thema der schulischen Berufsorientierung, weil es praktische Handlungskonsequenzen aufzeigt. Die Impulse können für die pädagogische Praxis nutzbar gemacht werden.

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Life-Cycle-Coaching. Für Klarheit und Leichtigkeit im Leben

Grundlagen und Übungen für Beratung und Selbsthilfe

 

Life-Cycle-Coaching setzt sich von anderen Coachingangeboten ab, weil es den Menschen in seiner Endlichkeit in den Blick nimmt und von dieser Warte aus Leben und Wirken von Menschen begleiten kann. Der Autor Reinhard Fukerider entfaltet zunächst das Konzept des Life-Cycle-Coaching und gibt dann Beraterinnen und Beratern und interessierten Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, Übungen aus dem Methodenrepertoire des Coachings anzuwenden.

Zunächst wird das Selbstverständnis von Life-Cycle-Coaching in Auseinandersetzung mit anderen Coaching-Ansätzen, der Psychotherapie, Philosophie und Theologie entfaltet und definiert, sowie die theoretischen Grundlagen des Life-Cycle-Coaching dargestellt. Entwicklungspsychologische Modelle, ein Modell der Identitätsentwicklung und ein Modell menschlicher Krisen fundieren die Methode des Life-Cycle-Coaching. Daran anschließend werden die konzeptionellen Eckpunkte beschrieben und Hinweise gegeben werden, welche Anforderungen an Live-Cycle-Coaches zu stellen sind.

Auf der Grundlage des so entfalteten Konzepts von Life-Cycle-Coachings präsentiert der Autor eine Fülle von Lernaufgaben und Übungen für den Lebenszyklus von Menschen. Diese Übungen können in der Beratung oder als Selbsthilfe ganz praktisch im Alltag genutzt werden.

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Printform bereits vergriffen!

Rezension von Dorothe Fritzsche zu Reinhard Fukerider: Life-Cycle-Coaching

 

 

Gulasch und Grundgesetz

Politische Bildung mit sozial benachteiligten Jugendlichen

Dieses Buch beschreibt, wie politische Bildungsarbeit mit sozial benachteiligten Jugendlichen gelingen kann. Auf der Grundlage der Zielgruppenbeschreibung des Kinder- und Jugendberichts, der Shellstudie und der Sinus-Milieustudie U27 sowie eigenen Erhebungen der Autorin Jeannine Schröder  wurden Hypothesen für die Seminararbeit entwickelt und zu einem Konzept mit  erprobten Methoden erarbeitet. Erfahrungsberichte und ausgewählte innovative Methoden laden nicht nur zum Nachmachen und Weiterentwickeln ein.

Ein wichtiger Grundsatz ist immer zu beachten: Erst wenn die Jugendlichen sicher sind, dass ihre Grundbedürfnisse gestillt werden, sie ganz konkret genug zu Essen bekommen, können sie sich auf Bildungsinhalte einlassen: erst Gulasch und dann Grundgesetz eben.

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Die Quadratur des Kreises

Feststellung von Kompetenzen benachteiligter Jugendlicher in der Diskussion

Mit diesem Sammelband ermöglichen die Herausgeber Birgit Marx und Rüdiger Preißer eine Diskussion um Kompetenzfeststellung in Maßnahmen der Jugendberufshilfe. Sie zeigen Möglichkeiten und Grenzen. Dabei gehen sie Fragen nach wie z. B. welche Wirkung Kompetenzfeststellung für Jugendliche und Maßnahmeträger erzielen soll, an welchen Stellen im Verlauf von Maßnahmen und in welchem Umfang sie eingesetzt wird. Die in der Jugendsozialarbeit, besonders in der Jugendberufshilfe genutzten Verfahren sollen Auskunft geben über Kompetenzen, Neigungen, persönliche Möglichkeiten und Grenzen von Jugendlichen, um sie auf dieser Grundlage pädagogisch begleiten und unterstützen zu können. Kompetenzfeststellung soll Jugendlichen helfen, den für sie adäquaten Beruf zu finden. Wenn aber Kompetenzfeststellung zugeschrieben wird, das Problem der Berufsfindung lösen zu können, dann gleicht dieses Vorhaben dem Versuch, die Formel für die Quadratur des Kreises finden zu wollen.

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